Warum wir um unsere Rente kämpfen

Laut einem Bericht der »Hamburger Morgenpost« müssen ca. 5.000 ehemalige Volksfürsorge-Mitarbeiter um ihre Betriebsrente kämpfen, seit der Hamburger Versicherer im Jahr 2009 zu einer 100 %-igen Tochter der Generali wurde.

Volksfürsorge Altersversorgung

Schlagzeilen in der Presse

Es ist ein Tabubruch, den es in der deutschen Wirtschaft so noch nicht gegeben hat.

Generali gebe die Niederlage vor dem Bundesarbeitsgericht zu, wolle die Urteile aber nicht als Grundsatzurteile anerkennen.

Harte Maßnahmen setzte die Generali aber nicht nur bei den Mitarbeitern durch, sondern auch bei den Ruheständlern der früheren Volksfürsorge.

Da sich die geringeren Rentenanpassungen lebenslang auf die zukünftigen Renten auswirken, kann es auch jetzt noch sinnvoll sein, Klage auf vertragsgemäße Betriebsrentenanpassungen zu erheben.

Die Beklagte ist verpflichtet, die Gesamtversorgungsbezüge des Klägers nach AB § 6 Ziff. 1 und Ziff. 2 BVW entsprechend der Steigerung der Renten in der gesetzlichen Rentenversicherung zum 1. Juli 2015 um 2,09717 vH und zum 1. Juli 2016 um 4,2451 vH zu erhöhen und von dem sich ergebenden Betrag die gesetzliche Rente des Klägers sowie die Leistungen der Versorgungskasse in Abzug zu bringen.

Rechtsnachfolger der Volksfürsorge Lebensversicherung AG ist die Proxalto Lebensversicherung AG in München, die zur Viridium Holding AG in Neu-Isenburg gehört. Die Generali Deutschland AG ist als Dienstleister für die Viridium Holding tätig. Sie ist u.a. die Zahlstelle für die Volksfürsorge Altersversorgung und die Versorgungskasse der Volksfürsorge VVaG.