Liebe ehemalige Kolleginnen und Kollegen der Volksfürsorge,
wir von KeineSorge.ORG bleiben dran und kämpfen weiter gemeinsam für unser Recht und unsere Würde. Damit wir in diesem Kampf stark bleiben, uns gegenseitig unterstützen und nicht zuletzt auch die Gemeinschaft pflegen können, laden wir Sie herzlich ein, sich mit uns zu vernetzen.
Sie erreichen uns auf vielen Wegen – suchen Sie sich einfach den aus, der Ihnen am liebsten ist:
Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir lassen nicht zu, dass man unsere Rechte einfach aussitzt – gemeinsam haben wir den längeren Atem!
Wir freuen uns sehr auf Sie!
Klaus-Peter Kussmann & Team
Initiative KeineSorge.ORG
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Festnetz: +49-4101-404744
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Aktueller Stand: 27. Mai 2026
Diese Website richtet sich an ehemalige Mitarbeiter der Volksfürsorge und behandelt den weitreichenden arbeitsrechtlichen Konflikt um deren Betriebsrenten (bAV). Das zentrale Problem ist die rechtswidrige Deckelung der gesetzlich gebotenen Rentenanpassungen auf magere 0,5 Prozent durch die Generali-Gruppe in den Jahren 2015 und 2016. Ziel dieser Übersicht ist es, Betroffenen das nötige Wissen zu vermitteln, um ihre Ansprüche gegen den heutigen Versorgungsträger durchzusetzen und die tückische Verjährungsfalle zu vermeiden.
Die betriebliche Altersversorgung der Volksfürsorge basiert auf historischen Vertragswerken, die in der deutschen Sozialgeschichte der Arbeiterbewegung verwurzelt sind. Nach der Übernahme durch den Generali-Konzern kam es zu systematischen Kürzungen der Rentenanpassungen, um Unternehmensgewinne zu Lasten der Senioren zu maximieren. Obwohl das Bundesarbeitsgericht (BAG) diese Deckelung für vollumfänglich rechtsunwirksam erklärte, wendet der Konzern die Urteile nicht automatisch auf alle Betroffenen an. Die Verträge werden heute im sogenannten „Run-off“ von der PLE Pensions GmbH (Viridium Gruppe) verwaltet, was von den Rentnern Mut, Eigeninitiative und oft rechtliche Schritte erfordert.
Die Volksfürsorge wurde 1912/1913 von Gewerkschaftern wie Adolph von Elm als gemeinwirtschaftliches Projekt der Arbeiterbewegung gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie unter dem Dach der Gewerkschaften (BGAG) zu einem Vorzeigeunternehmen ausgebaut. In den 1980er-Jahren musste der DGB seine Beteiligungen abstoßen, und 1988 übernahm die AMB die Aktienmehrheit. Bis 2009 verschwand die Traditionsmarke vollständig im Generali-Konzern. Im April 2019 wurden die Altverträge an die Viridium Gruppe verkauft, und seit April 2022 liegen die direkten Pensionsverpflichtungen bei deren Tochtergesellschaft, der PLE Pensions GmbH.