Generali Altersversorgung

Mehr Betriebsrente

Der italienische Finanzkonzern Generali stutzt die betriebliche Altersversorgung. Vor Gericht kommt Generali damit nicht durch (vgl. BAG Urteil v. 25.09.2018 – 3 AZR 333/17). Nur wenn Sie klagen, zahlt Generali Ihnen die vertraglich zugesagte betriebliche Rente.

Stand Übersicht

Fragen zu Ihrer Rentenabrechnung beantworteten Ihnen wie bisher die Mitarbeiter im HRS Service Desk unter der Nummer 0221/1636–56650.

Generali Deutschland AG, HRPC-CB, Brief vom 09.10.2019 (Ihre betriebliche Altersversorgung)
Giovanni Liverani Generali Deutschland AG, München (Vorsitzender)
Christoph Schmallenbach Generali Deutschland Versicherung AG, München (Vorsitzender)
Dr. Heinz-Peter Roß Proxalto Lebensversicherung AG, München (Vorsitzender)

Bundesarbeitsgericht

Die Beklagte [Generali Deutschland AG] ist verpflichtet, die Gesamtversorgungsbezüge des Klägers nach AB § 6 Ziff. 1 und Ziff. 2 BVW entsprechend der Steigerung der Renten in der gesetzlichen Rentenversicherung zum 1. Juli 2015 um 2,09717 vH und zum 1. Juli 2016 um 4,2451 vH zu erhöhen und von dem sich ergebenden Betrag die gesetzliche Rente des Klägers sowie die Leistungen der Versorgungskasse in Abzug zu bringen.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 25.09.2018 – 3 AZR 333/17 (Betriebsvereinbarung »Betriebliches Versorgungswerk«)

Ihr Fachanwalt


Die Rechtsanwälte Stolz, Faust, Zundel informieren: Alle 102 Mandanten erhalten die vertraglich zugesagte Rentenanpassung zum 01.07.2015 (auch ohne Klage). Die zu wenig gezahlte Rente soll im Februar 2020 nachgezahlt werden.

Rententabelle Infos ...

CREMON Rechtsanwälte

Die Beklagte [Generali] hat zu den Stichtagen Juli 2017, 2018 und 2019 die Anpassung im Gleichklang zu der gesetzlichen Rentenanpassung vorgenommen, allerdings auf einem zu ziedrigen Ausgangsbetrag. Sachdienlicherweise macht die klagende Partei insofern seit dem Stichtag Juli 2019 zu beanspruchende weitere Differenzanpassungen im Wege der Klageerweiterung gemäß § 264 Nr. 2 ZPO geltend.

CREMON Rechtsanwälte, 05.12.2019 (Landesarbeitsgericht Hamburg – 6 Sa 59/19)

Ihre Rentenklage


Sie gewinnen die Klage vor dem Arbeitsgericht. Der Anwalt der Generali legt Berufung ein, aber ohne Erfolg. Generali muss Ihre betriebliche Rente vertragsgemäß erhöhen und Ihnen die zuwenig gezahlte Rente nachzahlen – plus Verzugszinsen.

Beklagte Fragen ..

Europäischer Gerichtshof

Betriebsrenten sind in der Europäischen Union vor unverhältnismäßigen Kürzungen geschützt, wenn eine Pensionskasse oder ein früherer Arbeitgeber wirtschaftlich ins Trudeln gerät. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag klargestellt (Urt. v. 19.12.2019, Az. C-168/18). Die Luxemburger Richter verwiesen die Prüfung des konkreten Falls aus Deutschland zurück an das Bundesarbeitsgericht (BAG).

EuGH, Urt. v. 19.12.2019, Az. C-168/18 (PSV muss nicht für Pensionskassen einspringen)

Ihre Mitstreiter


Rund 500 erboste Betriebsrentner der Generali trafen sich wieder in Hamburg. Sie fühlen sich betrogen, weil Generali die Urteile des Bundesarbeitsgerichts nicht anerkennt. Die Frankfurter Rundschau und die Tageszeitung taz berichten.

  • Die betriebliche Rente wird gestutzt. Die vertraglich zugesagte Rentenerhöhung zu 1. Juli 2015 wird ausgesetzt. Rund 5.000 Betriebsrentner erhalten weniger Geld.

    Vorstand der Generali Deutschland AG, 26.08.2015 (Giovanni Liverani (Vors.), Claudia Andersch, Ulrich C. Nießen, Dr. Monika Sebold-Bender, Dr. Rainer Sommer, Dr. Torsten Utecht)
  • Generali wird verurteilt, die betriebliche Rente vertragsgemäß zu erhöhen und die zuwenig gezahle Rente seit dem 1. Juli 2015 nachzuzahlen – plus Verzugszinsen.

    Bundesarbeitsgericht, 25.09.2018 – 3 AZR 333/17 (Betriebliches Versorgungswerk, BVW)
  • Ich habe Generali verklagt. Generali hat meine betriebliche Rente um 80 Euro im Monat erhöht. Und 3.955,68 Euro nachgezahlt – plus Verzugszinsen.

    Jens Meier, Betriebsrentner, 16.01.2020 (Betriebliches Versorgungswerk, BVW)
  • Die Richter stöhen über die Flut der Klagen gegen Generali. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, aber Generali lässt unverdrossen weiterklagen.

    Arbeitsgericht Hamburg, 16.01.2020 (Betriebliches Versorgungswerk, BVW)

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