Volksfürsorge Betriebsrente 2026

Ihre Betriebsrente der ehemaligen Volksfürsorge ist der wohlverdiente Lohn für Ihre jahrzehntelange harte Arbeit. Die historischen Wurzeln dieser Altersversorgung reichen tief in die Gewerkschaftsbewegung zurück, geprägt durch Pioniere wie Adolph von Elm.

Ihre heutigen Ansprüche basieren auf alten, komplexen Regelwerken wie dem Betrieblichen Versorgungswerk (BVW) von 1961 oder der Versorgungsordnung von 1985 (VO85). Diese Systeme garantierten Ihnen oftmals eine verlässliche „Gesamtversorgung“ für einen sicheren Ruhestand. Durch diverse Umstrukturierungen wird Ihre Rente heute meist von Rechtsnachfolgern wie der Generali, der Proxalto oder der PLE Pensions GmbH verwaltet. Aufgrund von vergangenen juristischen Konflikten um zu niedrige Rentenanpassungen ist es unerlässlich, dass Sie Ihre individuellen Versorgungszusagen genau kennen und Ihre Rechte aktiv prüfen.

Volksfürsorge Rente Leitfaden

1. Historie & Systematik der Versorgungswerke

Dieser Bereich behandelt die Entstehungsgeschichte der Volksfürsorge und die Details ihrer internen Versorgungssysteme.

2. Der juristische Konflikt (Generali & BAG)

Dieser Bereich fokussiert sich auf den Rechtsstreit um die Rentenanpassungen zwischen den Betriebsrentnern und der Rechtsnachfolgerin Generali.

3. Rechtliche Handlungsfelder & Durchsetzung

Hier geht es um die praktischen Schritte und Rechte der Rentner, um ihre Ansprüche zu sichern.


4. Auszahlung, Abzüge & Familie

Dieser Bereich umfasst alle finanziellen Aspekte der Auszahlungsphase sowie die Absicherung von Angehörigen.

5. Sicherheit, Aufsicht & Run-off

Die letzte Säule behandelt die strukturelle Sicherheit der Renten und makroökonomische Veränderungen.


Millionen Arbeitnehmer erleben im Ruhestand eine böse Überraschung, da ihre Betriebsrente oft deutlich geringer ausfällt als erwartet. Der Grund dafür ist ein Gesetz, durch das gesetzlich Krankenversicherte bei der Auszahlung den vollen Beitragssatz für die Kranken- und Pflegeversicherung abführen müssen. Bei Einmalzahlungen wird die Summe fiktiv auf 120 Monate aufgeteilt und mit den entsprechenden Beiträgen belastet, was zu massiven Abzügen führt. Von 80.000 Euro Einmalzahlung bleiben so beispielsweise oft nur rund 67.000 Euro übrig. Zwar federn jährlich steigende Freibeträge die Abzüge bei kleineren Renten ab, doch aufgrund der Bevölkerungsentwicklung drohen künftig weitere Beitragssteigerungen.