Die Initiative KeineSorge.ORG unterstützt betroffene ehemalige Betriebsrentner, insbesondere der Volksfürsorge, bei der juristischen und solidarischen Durchsetzung ihrer Ansprüche gegen gekürzte Zusagen. Betroffene finden auf der Plattform fundiertes Wissen, Fakten und eine starke Gemeinschaft, um sich gegen einseitige Rentenkürzungen zu wehren. Erfahren Sie mehr unter KeineSorge.org.
Klaus-Peter Kussmann
Inititiative KeineSorge.ORG
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Kürzungen bei der Volksfürsorge-Betriebsrente? Sie sind nicht allein. Auf KeineSorge.org schließen sich betroffene Rentnerinnen und Rentner zusammen, um sich mit verlässlichen Fakten, juristischen Updates und gegenseitiger Unterstützung gegen die einseitigen Herabsetzungen zu wehren.
Stand: 28. August 2026 – fortlaufend aktualisiert.
Über Jahrzehnte hinweg war die Volksfürsorge mehr als nur ein Arbeitgeber – sie war eine Gemeinschaft, die auf Verlässlichkeit und sozialer Verantwortung basierte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dieses Unternehmen durch ihren täglichen Einsatz, ihre Loyalität und ihre Arbeitskraft groß gemacht. Als Gegenleistung für diese Treue wurde ihnen eine betriebliche Altersvorsorge vertraglich garantiert.
Diese Zusage war kein Bonus und kein unverbindliches Wohlwollensgeschenk. Sie war ein fester Bestandteil des Arbeitsentgelts, aufgeschoben für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben. Sie war das feste Versprechen, im Alter finanziell abgesichert zu sein und den wohlverdienten Lebensabend in Würde und ohne wirtschaftliche Ängste verbringen zu können. Auf dieses Wort haben sich Generationen von Beschäftigten bei ihrer Lebensplanung verlassen.
Mit einem Federstrich wurde dieses fundamentale Vertrauen zerstört. Die Nachricht von der einseitigen Kürzung der Betriebsrenten traf die Betroffenen unvorbereitet und hart. Mitten im Ruhestand, in einer Lebensphase, in der finanzielle Weichenstellungen kaum noch korrigiert werden können, wurden bestehende Verträge entwertet und Zusagen gebrochen.
Die Begründungen für diesen Schritt mögen in juristische Klauseln und wirtschaftliche Argumente verpackt sein – an der Realität ändert das nichts: Es ist ein eklatanter Bruch mit den Werten von Treue und Glauben. Dieser Einschnitt reißt nicht nur empfindliche Löcher in die Haushaltskassen der Rentnerinnen und Rentner, er hinterlässt auch das bittere Gefühl, nach einem langen Arbeitsleben einfach fallengelassen worden zu sein.
Ungerechtigkeit wird nicht dadurch legal, dass man sie schweigend hinnimmt. Aus der ersten Enttäuschung und dem anfänglichen Entsetzen ist schnell entschlossener Widerstand gewachsen. Betroffene weigern sich, diesen einseitigen Diktat der Kürzungen kampflos zu akzeptieren.
Der Protest der ehemaligen Volksfürsorge-Beschäftigten ist sachlich, fundiert und unnachgiebig. Er basiert auf der genauen Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Aufarbeitung der vertraglichen Grundlagen. Dieser Protest wird nicht nur am Küchentisch geführt, sondern dorthin getragen, wo er Wirkung zeigt: in den öffentlichen Diskurs, in die Gremien und vor die zuständigen Gerichte. Es geht hierbei um weit mehr als um Geld – es geht um die Wiederherstellung von Gerechtigkeit und die Einhaltung von gegebenen Versprechen.
Der mächtige Apparat eines Großkonzerns kann einschüchternd wirken, wenn man ihm als Einzelner gegenübersteht. Genau an dieser Stelle setzt KeineSorge.org an. Aus vielen einzelnen Stimmen wird hier eine unüberhörbare Bewegung. Die Plattform bündelt die Kräfte, das Wissen und die Erfahrungen aller Betroffenen.
In dieser Gemeinschaft teilen wir juristische Updates, dokumentieren den aktuellen Stand der Verfahren und bieten einen geschützten Raum für den gegenseitigen Austausch. Wir fangen die Unsicherheit auf und verwandeln sie in gemeinsame Stärke. Denn die Erfahrung zeigt: Wer sich allein wehrt, wird leicht übersehen. Wenn wir aber als solidarische Gemeinschaft zusammenstehen, können wir den nötigen Druck aufbauen, um unser Recht erfolgreich durchzusetzen.
Beim Pensionärstreffen von KeineSorge.ORG kommen ehemalige Kolleginnen und Kollegen wieder zusammen. Alte Geschichten werden lebendig, Weggefährten treffen sich wieder – und auch das, was heute bewegt, findet seinen Platz.
Am 6. November 2026 um 14 Uhr ist es wieder so weit: im Hofbräu Wirtshaus am Speersort. Denn manche Verbindungen enden nicht mit dem letzten Arbeitstag.