Über 1.000 Rentenklagen

2,7 Millionen Euro hat Generali 2015/2016 zu wenig gezahlt – und die Rückstellungen um 43,6 Millionen Euro gekürzt.

Vor den Arbeitsgerichten und Landesarbeitsgerichten kommt Generali selten durch. Und vor dem Bundesarbeitsgericht?

Alles spricht dafür, dass wir vor dem Bundesarbeitsgericht gewinnen. Verhandlung am 25. September 2018.

Sie haben keine Klage eingereicht? Dann verjähren Ihre Ansprüche am 31. Dezember 2018.

Die Presse berichtet

  • Die ehemaligen Volksfürsorge-Mitarbeiter gelten als gut organisiert und haben sich der Generali beispielsweise bereits mit hunderten Klagen zur Zahlung von Betriebsrenten entgegengestellt.

    procontra ONLINE, 21.09.2017: Generali: Wechseln alle Vertreter zur DVAG?
  • Auf den neuen Personalvorstand Wehn warten derweil Herausforderungen: Der Versicherungskonzern sieht sich Hunderten Klagen von Betriebsrentnern gegenüber, die sich gegen die Kürzung ihrer Renten wehren.

    Handelsblatt, 04.09.2017: Personalvorstand: Ulrich Nießen verläßt Generali.
  • Es ist ein Tabubruch, den es in der deutschen Wirtschaft so noch nicht gegeben hat.

    Handelsblatt, 14.02.1017: Versprochen – gebrochen. Der Versicherer Generali kappte bei Tausenden Ruheständlern die Betriebsrente. Das Resultat: eine Klagewelle
  • »Generali behandelt uns wie eine Altlast, die man möglichst billig entsorgt.», so Degen.

    Handelsblatt, 14.02.1017: Versprochen – gebrochen. Der Versicherer Generali kappte bei Tausenden Ruheständlern die Betriebsrente. Das Resultat: eine Klagewelle
  • »Vorstand und Aufsichtsrat halten es für gerechtfertigt, dass auch ehemalige Mitarbeiter einen Beitrag zur Stärkung und Zukunftssicherung ihres früheren Arbeitgebers leisten.«, so ein Sprecher.

    Handelsblatt, 14.02.1017: Versprochen – gebrochen. Der Versicherer Generali kappte bei Tausenden Ruheständlern die Betriebsrente. Das Resultat: eine Klagewelle
  • Der Versicherungskonzern Generali ist von Hunderten von Pensionären verklagt worden. Sie werfen ihrem früheren Arbeitgeber vor, die Betriebsrenten nur unzureichend erhöht zu haben.

    JUVE, 27.12.2016: Betriebsrenten: Generali wehrt sich mit vangard gegen Hunderte von Klagen.

Rentenanpassungen 2018

Der Entscheidungsprozess über Art und Umfang der Rentenanpassung zum 01.07.2018 ist – insbesondere wegen der in diesem Jahr anstehenden Anpassungsprüfung nach § 16 Betriebsrentengesetz – noch nicht abgeschlossen. […] Konzern einheitlich werden alle Pensionäre im August dieses Jahres eine individuelle Information erhalten.

Generali Deutschland AG, Brief vom 03.07.2018: Anpassung Ihrer betrieblichen Versorgungsbezüge zum 01.07.2018

Generali Leben verkauft

  • Der Run-Off bei der Generali hat für erheblichen Wirbel in der Branche geführt.

    Versicherungswirtschaft HEUTE, 17.07.2018: Ständige Nörgeleien über Run-Off verunsichert die Bevölkerung.
  • Generali bricht mit dem Verkauf ein Tabu. Erstmals kommt ein großer deutscher Lebensversicherer in die Hände einer Heuschrecke, wie Finanzinvestoren hierzulande auch genannt werden.

    Die Welt, 06.07.2018: Unter Heuschrecken
  • Bäte legt Lebensversicherungskunden ans Herz, ihr Geld zu seriösen Unternehmen zu bringen. Mit Blick auf die Generali zeigt der Allianz-Chef Verständnis, dass sich Verbraucher verschaukelt fühlen.

    Versicherungsbote, 16.07.2018: Allianz-Chef versetzt Seitenhieb gegen Generali.
  • »ES REGT MICH AUF, wie die Versicherungsmanager von heute so ticken. Ohne Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kunden oder Mitarbeitern, ohne Ehre und ohne jeden Anstand. Wirklich schlimm. Die Urgründer der Generali-Versicherer würden sich im Grabe umdrehen.«, so Maxpool-Chef Oliver Drewes.

    Versicherungswirtschaft HEUTE, 10.07.2018: Run-off: Generali-Gründer würden sich im Grabe umdrehen
  • Kleinlein kündigte an, dass der Bund der Versicherten genau prüfen werde, was man im Fall der Generali tun könne. "Ab November gibt es ein neues Gesetz, das es uns ermöglicht, für viele – auch für tausend Kunden gleichzeitig – zu klagen. Das werden wir prüfen, ob das das richtige Instrument ist, um gegenzuhalten."

    Antenne Brandenburg, 06.07.2018: Millonen Versicherte betroffen. Abwicklung der Generali-Lebensversicherung sorgt für Kritik.
  • Der Deutschland-Chef des italienischen Versicherungskonzerns Generali hat seine ganz eigene Lesart der jüngsten Entscheidung. "Den Kunden wird bald klar sein, dass das die beste Lösung ist", sagt Giovanni Liverani. So viel Optimismus muss man erst einmal aufbringen.

    Spiigel ONLINE, 06.07.2018 Verkauf von vier Millionen Lebensversicherungen. Der langsame Zerfall der privaten Altersvorsorge
  • Die Übertragung der Policen auf eine externe Run-off-Plattform macht auch nach außen hin deutlich, dass sich der Anbieter verspekuliert hat: Das Versprechen, seinen Kunden als lebenslanger Partner zur Seite zu stehen, kann er nicht halten. Der Schritt der Generali wirft deshalb einen Schatten auf die gesamte Branche – inklusive der Generali-Vermittler, die nun viel Arbeit damit haben werden, ihren Kunden das Vorhaben zu erklären.

    FONDS Professionell ONLINE, 06.07.2018: Generali-Run-off: Ein Imageschaden, aber kein Skandal
  • Kommt es zu Problemen bei der Auszahlung der versprochenen Renditen, etwa weil mit dem Kapitalstock nicht genügend Rendite erwirtschaftet werden kann, kann es schlimmstenfalls zu einem Kapitalschnitt für die Versicherten kommen.

    anwalt24, 06.07.2018: Generali Lebensversicherung: Was Versicherte beim Verkauf an Viridium wissen müssen
  • Der Finanzexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Gerhard Schick, kritisierte hingegen, der geplante Verkauf sei "kein Signal der Verlässlichkeit". Schließlich hätten sich Kunden beim Vertragsabschluss "ganz bewusst für einen Versicherer entschieden".

    Welt, 07.07.2018: Generali will sich von vier Millionen Lebensversicherungsverträgen trennen.
  • Durch den Verkauf von Generali Leben werde sich die Kapitalquote der Deutschland-Tochter nach Solvency II um 43 Prozentpunkte verbessern. Dem Triester Konzern fließen mit dem Verkauf nach eigenen Angaben bis zu 1,9 Milliarden Euro zu, unter dem Strich bleibt ein Gewinn von 275 Millionen Euro.

    Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 05.07.2017: Italiener wollen Generali Leben an Abwickler verkaufen
  • Zusammen mit einem Abgangsgewinn (vor Steuern) von rund 275 Millionen Euro erhofft sich die Generali insgesamt Einnahmen von bis zu 1,9 Milliarden Euro. Dies soll die Solvabilität der Generali in Deutschland um 43 Prozentpunkte und der internationalen Generali Group um 2,6 Prozentpunkte steigern, weil sich das Zinsänderungsrisiko des Konzerns deutlich verringert.

    VersicherungsJournal.de, 05.07.2017: Generali Leben wird nun doch verkauft
  • Rund 300 Mitarbeiter, die bei Generali Leben bisher die geschlossenen Lebensversicherungsbestände managen, sollen in eine neue Gesellschaft unter dem Dach von Viridium wechseln. Ihre Arbeitsbedingungen sollten unverändert bleiben, versicherten beide Seiten. Bei Viridium mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt kommen durch die Übernahme die Standorte Hamburg und München hinzu. Die Kapitalanlagen soll Generali die ersten fünf Jahre lang weiterhin selbst verwalten.

    Süddeutsche Zeitung, 05.07.2018: Generali will Millionen Lebensversicherungsverträge abstoßen
  • Beim Bund der Versicherten (BdV) läuten indessen die Alarmglocken. „Der geplante Verkauf der Generali-Bestände ist der Sündenfall in der deutschen Lebensversicherung“, kritisiert BdV-Chef Axel Kleinlein. Millionenfach würden Versicherte dadurch vom Vertragspartner zur Ware degradiert.

    Bundesverband der Versicherer, 03.07.2018: Run-off-Pläne der Generali ein Sündenfall der Lebensversicherung
  • Deutschlands oberster Versicherungsaufseher bei der BaFin, Frank Grund, nimmt die Run-Off-Gesellschaften in die Pflicht: "Wir erwarten von diesen Run-Off-Gesellschaften, dass sie ein nachhaltiges Geschäftskonzept haben. Wir genehmigen das Geschäft nur, wenn wir hinreichende Sicherheit unter unserer Aufsicht haben."

    Frontal, 13.02.2018: Angst vor dem Ausverkauf. Lebensversicherer wickeln Verträge ab.
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