Betriebliche Altersversorgung ist ein wichtiger Baustein zur Absicherung im Alter. Doch bei der vorgeschriebenen Erhöhung dieser Renten gibt es häufig Streit. So wurde erst kürzlich die Generali vor dem Bundesarbeitsgericht verurteilt, zu wenig gezahlte Rente nachzuzahlen.

ARD plusminus, 28.11.2019 (Betriebsrenten: Wie Senioren um die Erhöhung gebracht werden)

Ich habe die Klage gegen die Generali Lebensversicherung AG gewonnen. Generali muss meine Witwenrente vertragsgemäß erhöhen.

Margarte S. (93) aus Köln (Arbeitsgericht Köln – 12 Ca 8898/18)
  • Die Generali wollte die vorbildliche Altersversorgung der Volksfürsorge aus den 1960er Jahren "zerstören", abbauen, reduzieren, einfrieren usw.

  • Das Bundesarbeitsgericht hat mit seinen höchstrichterlichen Urteilen vom 25.09.2018 einen Riegel davor geschoben.

  • Die Rentner haben ihre Rechtsstreite rechtskräftig gewonnen.

  • Es hätte sich für die Generali angeboten, alle in den Instanzen noch anhängigen Rechtsstreite umgehend anzuerkennen und die mit Zinsen ausgeurteilten Beträge auszuzahlen.

  • Die Generali hat sich aber – wider alle Vernunft – entschieden, die Rechtsstreite unbeirrt weiterzuführen.

  • Der Weg in eine unendliche Geschichte mit angeblich lauter nicht vergleichbaren Einzelfällen hat begonnen.

  • Wer wird diesen Irrsinn beenden? Tragen die unnötigen Kosten die Versicherungsnehmer? Wer denkt an die überbelasteten Gerichte?

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