»Als Ergebnis einer Gesamtabwägung wird vorgeschlagen, die vertragliche Rentenanpassung teilweise auszusetzen. Ein errechneter einmaliger Einsparungseffekt von 17,9 Mio. Euro wurde dem rechtlichen Risiko gegenübergestellt, vor den Arbeitsgerichten zu verlieren.«

ARD Plusminus, 28.11.2018 (Wie Senioren um die Erhöhung gebracht werden)

»Die Münchner zeigen sich überzeugt davon, dass die Renten-Beschneidung »notwendig und richtig war«, um den Konzern zu restrukturieren. Vor diesem Hintergrund habe sich der Vorstand entschieden, »die arbeitsrechtliche Auseinandersetzung weiter zu führen».

Frankfurter Rundschau, 03.11.2019 (Kampf um Betriebsrenten)

Die [..] Behauptung, die Reduzierung der Rentenerhöhung habe im Zeitraum vom 01.07.2015 bis 01.07.2016 zu Einsparungen von 2,7 Mio. € und einer Reduzierung der Rückstellung von 43,6 Mio. € geführt, und deshalb sei es gelungen, für die Unternehmen der Generali-Gruppe Gewinn zu erzielen, widerspricht elementaren gesetzlichen und kaufmännischen Regeln über die Aufstellung des Jahresabschlusses und der Gewinnermittlung.

Rechtsanwalt Stolz, 06.08.2017 (Landesarbeitsgericht Köln)

Wenn die klagende Partei auf den angeblich großen Gewinn abstellt, so verkennt sie, das es Ziel und Notwendigkeit eine jeden Wirtschaftsunternehmens ist, Gewinn zu erwirtschaften [2015: 4.510 Mio. Euro operatives Ergebnis].

Rechtsanwalt Berdesinski, 18.01.2019 (Bundesarbeitsgericht – 3 AZR 34/17)

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