BaFin warnt: Pensionskassen benötigen finanzielle Unterstützung

Die Lage der Pensionskassen in Deutschland ist laut Dr. Frank Grund, Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), heute noch ernster als vor zwei Jahren. Bereits auf der Jahrespressekonferenz der BaFin im Mai 2016 hatte Grund auf die Probleme hingewiesen, die sich aus dem niedrigen Zinsniveau ergeben. Und wenn die Zinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben, werde sie sich noch weiter verschärfen. „Ohne zusätzliches Kapital von außen werden einige Pensionskassen nicht mehr ihre vollen Leistungen erbringen können“, warnte er.

Diese Kassen begleite die BaFin besonders intensiv und dränge sie, bei ihren Trägern oder Aktionären rechtzeitig Unterstützung einzufordern. Grund mahnte, dass alle Verantwortlichen ein Interesse daran haben sollten, Pensionskassen vor einer Schieflage zu bewahren. Nur dann bleibe die betriebliche Altersversorgung ein stabiler Pfeiler der Alterssicherung in Deutschland. (TH1)

Quelle: Pressemitteilung BaFin

Zum Tod von Wolfgang Otte: Eine Branche sagt Tschüss!

Der langjährige Pressesprecherkollege und freie Journalist Wolfgang Otte ist tot. Unerwartet verstarb er am letzten Wochenende in Lübeck. Bis zuletzt war er als Korrespondent mit besten Verbindungen in die Branche für das Magazin Versicherungswirtschaft und den Online-Tagesreport VWheute tätig. Diese Verbindungen hat er sich mehr als jeder andere seiner Kollegen bei der Volksfürsorge engagiert erarbeitet. Ein Nachruf von Günther Jesumann.

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Der Schaden für die Marke Generali und unsere Vertriebe ist nicht kalkulierbar

Bei der Generali steht weiterhin ein externer Run-off von Lebensversicherungsbeständen zur Debatte. Doch was hält die Belegschaft davon und welche Schritte favorisiert sie? procontra sprach hierzu mit den beiden Betriebsratsvorsitzenden Ulrich Effenberg und Daniel-Christoph Schmidt.

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Pensionsverpflichtungen können der Verkauf gefährden


Im Rahmen eines Unternehmensverkaufes stellen Pensionszusagen ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Die große Mehrheit der potenziellen Käufer hat kein Interesse an der Übernahme eines Unternehmens, welches Pensionszusagen an die geschäftsführenden Gesellschafter oder bereits ausgeschiedene Gesellschafter gegeben haben. Käufer bestehen deshalb darauf, dass die Pensionszusagen vor einem Unternehmenskauf aus der Bilanz getilgt werden, da diese kein Interesse daran haben, noch Jahrzehnte später Pensionen zahlen zu müssen und auch nicht das Risiko der Deckung der Pensionszusagen eingehen möchten.

Sollen Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz ausgegliedert werden, so kommt entweder eine Abfindung oder die Auslagerung infrage. Beide Varianten führen aber zu einem hohen Kapitalbedarf, welcher in der Regel dem Unternehmen und dem Unternehmer in dieser Höhe nicht zur Verfügung stehen. Häufig stellt der Anteilsverkäufer diese Problematik erst zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt im M&A-Prozess fest – mit der fatalen Folge, dass der geplante Unternehmensverkauf scheitert. Aus diesem Grund empfehlen wir jedem potenziellen Anteilsverkäufer rechtzeitig vor dem Beginn des Prozesses eines Unternehmensverkaufes sich von einem auf Pensionsverpflichtungen spezialisierten Experten beraten zu lassen. Erkennt dieser Spezialist zum Beispiel eine Deckungslücke, so kann diese über eine Rückdeckungsversicherung oder andere Maßnahmen abgesichert werden. Im Kern sollte jeder Anteilseigner vor einem geplanten Unternehmensverkauf die Pensionszusagen aus dem Unternehmen herausnehmen, z.B. über eines der am Markt bekannten Versorgungswerke, über einen Pensionsfonds oder über eine Unterstützungskasse.

Quelle:
https://www.tech-corporatefinance.de/blog/unternehmensnachfolge/unternehmensverkauf-und-pensionsverpflichtungen-pensionszusagen-konnen-den-unternehmensverkauf-gefahrden/

Käufer der Generali Leben AG?

Der Käufer der Generali Leben AG muss auch unserer Pensionsverpflichtungen übernehmen. Als Käufer sind im Gespräch:

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Generali vor Verkauf? Die Interessenten stehen Schlange

Es wird konkreter. Nach Medienberichten haben drei Run-off Experten ein Angebot für den Bestand der Generali-Lebensversicherung abgegeben. Die Anzeichen verdichten sich, dass ein Verkauf bevorsteht, der sicherlich auch die alte Lebensversicherung-Diskussion in der Medienlandschaft und Bevölkerung anheizen dürfte. VWheute hat bei der Generali nachgefragt.

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Generali hat Angebote für Generali Leben

Die Generali prüft weiterhin den Verkauf der eigenen Leben-Sparte. Aktuell habe der Versicherer bereits einige Angebote von möglichen Käufern auf dem Tisch. So hätten die Run-Off-Spezialisten Athene, Viridium sowie die Frankfurter Leben ihr Interesse hinterlegt.

Quelle:
https://www.versicherungsbote.de/id/4864385/Generali-Verkauf-Angebote-Generali-Leben/

Generali: Zwischen Run-off und Selbstabwicklung

Die Generali kann sich offensichtlich nicht recht entscheiden, was mit den klassischen Lebensversicherungsbeständen geschehen soll. Ob die Altbestände intern abgewickelt werden (Run-off), oder doch noch an eine externe Gesellschaft verkauft werden, ist völlig offen.

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hartaberfair: Crash der Lebensversicherung?

Verband der Versicherer (1)Mehr erfahren

Droht den Altersvorsorge-Anbietern eine Prozesslawine?

Angeblich haben Versicherer bei Hunderttausenden Kunden Zahlungen aus klassischen Fondspolicen und Riester-Verträgen unrechtmäßig gekürzt. Es geht wohl um Millionen Kunden und in einigen Fällen um sechsstellige Beträge. Die Anwälte haben sich bereits in Stellung gebracht, der GDV und die Versicherer reagieren.

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Groko bei der Generali

Wenn Christoph Schallenbach optimistisch verkündet, für ihn gelte nur eine 100 Prozentquote, wenn er von zur DVAG wechselnden Generalimitarbeitern spricht, dürfte er auch die Arbeitnehmer im Außendienst meinen. Neben den Handelsvertretern, die noch bei der Generali Deutschland beschäftigt sind, gibt es auch Vermittler, die im Angestelltenstatus arbeiten.

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Zähe Verhandlungen bei der Generali

Aachen. Die Zahl der Arbeitsplätze wird verringert; es bleibt aber das Ziel, die Stellen sozialverträglich abzubauen und soweit wie möglich auf Kündigungen zu verzichten: So lautet der aktuelle Stand bei der Generali-Gruppe, zu der die Aachen-Münchener Lebensversicherung gehört. Seit drei Monaten laufen die Gespräche zwischen Konzernleitung und Betriebsräten, ein Ende ist nicht abzusehen.

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Unruhige Zeiten für die Beschäftigten in Versicherungen

HAMBURG: Aufsehenerregende Negativschlagzeilen betrafen im nahezu abgelaufenen Jahr die Hamburger Versicherungswirtschaft: Die großen Anbieter Ergo und Generali, für die mehrere Tausend Menschen in der Hansestadt arbeiten, stellen ihr Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen ein. Ergo plante sogar den Verkauf der Bestände, entschied sich dann aber doch dafür, die bestehenden Verträge selber abzuwickeln.

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Missmanagement-Vorwürfe gegen Generali und Ergo

Schon fünf weitere Jahre auf Nullzinsniveau würden bei unveränderten Bilanzierungsvorschriften reichen, um die Finanzpolster von drei Lebensversicherern zu vernichten, die 2015 noch zu den zehn größten Anbietern zählten. Dies zeigten aktuelle Modellrechnungen, berichtet das Manager Magazin in seiner heute erscheinenden Ausgabe. Hart ins Gericht geht das Monatsmagazin in seiner Berichterstattung mit der Generali und der Ergo.

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Generali-Vertrieb auf dem Weg zur DVAG

Ab sofort kann auch der Exklusivvertrieb (EVG) der Generali alle Produkte der AachenMünchener Leben, die über die Ausschließlichkeit der DVAG vermittelt werden, verkaufen. “Dieses Zeichen des Willkommens wird schon sehr gut angenommen”, erklärte Christoph Schmallenbach, Vorstandsvorsitzender der AachenMünchener sowie Chief Business Officer im Vorstand der Generali Deutschland AG, exklusiv gegenüber VWheute.

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BaFin warnt vor sinkenden Renten bei Pensionskassen



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Im Niedrigzins haben immer mehr Pensionskassen wegen der Niedrigzinsen Probleme, ihre Garantiezusagen zu erfüllen. Die Versicherten in der betrieblichen Altersvorsorge müssen deshalb sinkende Betriebsrenten befürchten - auch im Bestand. Davor warnt aktuell Frank Grund, Versicherungs-Chefaufseher bei der BaFin.

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Der Löwe ist sehr hungrig

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Artikel im Handelsblatt vom 13.10.2017, PDF-Dokument, verfügbar unter Google Drive.

Generali: Der große Deal des Giovanni Liverani

Giovanni Liverani, seit gut zwei Jahren an der Spitze der Generali Deutschland, redet gern in Superlativen. So hat er vor kurzem selbst formuliert, die Transformation in Richtung Nummer eins für die Kunden in Deutschland beschleunigen zu wollen. Das bezog sich zunächst auf seine nahezu neue Vorstands-Mannschaft nach dem Abgang von immerhin fünf Managern in weniger als einem Jahr. Seit heute hat dieser kernige Satz noch eine ganz andere Bedeutung.

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Umbau der Generali ist beschlossen (#32)

Der grundlegende Umbau der Generali in Deutschland ist weitestgehend beschlossene Sache. Damit kann einer der größten Deals in der Branche der letzten Jahre umgesetzt werden. Nachdem der Verwaltungsrat des Mutterkonzerns gestern Abend grünes Licht für die Pläne von Deutschland-Chef Giovanni Liverani gegeben hat, werden heute Nachmittag in einer Infoveranstaltung in München die rund 2.800 Mitarbeiter des Exklusiv-Vertriebs informiert.
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Angst vor Jobabbau bei Generali

Angst vor Jobabbau bei Generali
Wird Lebensversicherungsgeschäft verkauft? Frühere Volksfürsorge-Beschäftigte in Hamburg wären betroffen

Quelle:
Volker Mester, Hamburger Abendblatt, 27.09.2017Mehr erfahren

Radikal-Umbau bei der Generali

Lesen Sie hier, was die Presse über den Umbau im Vorstand der Generali Deutschland AG schreibt.


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Generali: Versprochen – gebrochen (#21)

Der Versicherer Generali kappte bei Tausenden Ruheständlern in Deutschland die Betriebsrente. Das Unternehmen betont, alle informiert zu haben. Viele wehren sich. Beobachter sprechen von einem außergewöhnlichen Fall.

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