Generali stutzt Renten

  • Ihre Gesamtversorgung wurde 2015/2016 nicht angepasst. Nur Ihre Pensionsergänzung.

    Betriebsrentner, Betriebliches Versorgungswerk [BVW]
  • Sie erhalten seit Rentenbeginn an keine Gesamtversorgung.

    Betriebsrentner, Betriebliches Versorgungswerk [BVW]
  • Ihre Betriebsrente wurde seit 2015 nicht mehr vertragsgemäß angepasst.

    Betriebsrentner, Versorgungsordnung von 1985 [VO 85]
  • Ihre Betriebsrente wurde nicht gemäß § 16 BetrAVG an die Inflation angepasst.

    Betriebsrentner, Versorgungsordnung von 1985 [VO 85]

Wertverlust durch Inflation

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Legende: Sozialversicherung (SV), Versorgungskasse (VK), Verbraucherpreisindex (VPI)

Generali Deutschland AG

AachenMünchener Lebensversicherung AG ∎ AachenMünchener Versicherung AG ∎ ADVOCARD Rechtsschutzversicherung AG ∎ Allfinanz Aktiengesellschaft DVAG ∎ ATLAS Dienstleistungen für Vermögensberatung GmbH ∎ CENTRAL Krankenversicherung AG ∎ COSMOS Lebensversicherung AG ∎ COSMOS Versicherung AG ∎ Deutsche Baukasse Badenia AG ∎ Dialog Lebensversicherung AG ∎ ENVIVAS Krankenversicherung AG ∎ Generali Deutschland Informatik GmbH ∎ Generali Deutschland Pensionskasse AG ∎ Generali Deutschland Schadenmanagement GmbH ∎ Generali Deutschland Services GmbH ∎ Generali Lebensversicherung AG ∎ Generali Pensionsfonds AG ∎ Generali Versicherung AG ∎

Generali Lebensversicherung

  • Dass die wiederholte Kritik an den Run-off-Plänen der Generali einer sachlichen Debatte um die Zukunft der Lebensversicherung nicht gerade förderlich ist, glaubt auch der Versicherungsmathematiker Kurt Wolfsdorf.

    be.invalue.de, 28.08.2018 (Run-off-Debatte: Märchen oder wirtschaftliche Notwendigkeit?)
  • Auch die Versicherungsbranche ist gespalten. Während Branchengrößen wie die Nürnberger, die R+V und die Allianz sich ganz klar gegen einen (externen) Run-Off ausgesprochen haben, gibt es Vertreter, etwa ERGO und Generali, die öffentlich den externen Run-Off zur Option gemacht haben.

    Frank Geheimer, 22.08.2018 (Run-Off in der Lebensversicherung: Viel Lärm um nichts?)
  • »Die Versicherer dürfen ihre Altkunden ganz legal enteignen. Wer jahrzehntelang eisern seine Lebensversicherung bespart hat, ist also der Dumme», glaubt Wichmann, Geschäftsführer des Itzehoher Aktien Clubs (IAC).

    be.in VALUE, 09.08.2018 (Lebensversichererern droht ein Waterloo)
  • Generali will vier Millionen Lebensversicherungsverträge an eine Abwicklungsfirma verkaufen. Sollte die Finanzaufsicht BaFin den Deal genehmigen, wäre die private Altersvorsorge von Millionen Versicherter in Gefahr.

    MONITOR, xx.xx.2018 (Lebensversicherung als Ramschware: Private Altersversorgung in Gefahr?)
  • Warum ist die Generali kein Fall für Protektor? Nimmt Protektor nur die komplett aussichtslosen Bestände? Gibt Viridium an Protektor ab, wenn der Bestand sich nicht mehr rechnet?

    procontra ONLINE, 24.07.2018 (Dammbruch durch Generali beim LV-Verkauf?)
  • „Run-off“ bezeichnet im Englischen den Abfluss – für Regen-, Brauchwasser oder sonstige zu entsorgende Flüssigkeiten. In der Versicherungsbranche geht es um die Entsorgung von Lebensversicherungsverträgen.

    Frankfurter Rundschau, 14.06.2018 (Lebensversicherungen. Flüchtige und Verwerter.)
  • “Wir garantieren den Kunden vom ersten Tag an, dass wir zehn Prozent der Kosten einsparen. Diese zehn Prozent bekommt jeder Kunde, unabhängig davon, ob wir sie schaffen oder nicht. Das ist unser eigenes unternehmerisches Risiko”, sagt Ross.[Chef der Viridium Deutschland]

    Versicherungsbote, 24.07.2018 (Verkauf der Generali Leben – Run-off-Diensleister wollen Image verbessern)
  • Generali bricht mit dem Verkauf ein Tabu. Erstmals kommt ein großer deutscher Lebensversicherer in die Hände einer Heuschrecke, wie Finanzinvestoren hierzulande auch genannt werden.

    Die Welt, 06.07.2018 (Unter Heuschrecken)
  • »ES REGT MICH AUF, wie die Versicherungsmanager von heute so ticken. Ohne Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kunden oder Mitarbeitern, ohne Ehre und ohne jeden Anstand. Wirklich schlimm. Die Urgründer der Generali-Versicherer würden sich im Grabe umdrehen.«, so Maxpool-Chef Oliver Drewes.

    Versicherungswirtschaft HEUTE, 10.07.2018 (Run-off: Generali-Gründer würden sich im Grabe umdrehen)
  • Kleinlein kündigte an, dass der Bund der Versicherten genau prüfen werde, was man im Fall der Generali tun könne. "Ab November gibt es ein neues Gesetz, das es uns ermöglicht, für viele – auch für tausend Kunden gleichzeitig – zu klagen. Das werden wir prüfen, ob das das richtige Instrument ist, um gegenzuhalten."

    Antenne Brandenburg, 06.07.2018 (Millonen Versicherte betroffen. Abwicklung der Generali-Lebensversicherung sorgt für Kritik)
  • Der Deutschland-Chef des italienischen Versicherungskonzerns Generali hat seine ganz eigene Lesart der jüngsten Entscheidung. "Den Kunden wird bald klar sein, dass das die beste Lösung ist", sagt Giovanni Liverani. So viel Optimismus muss man erst einmal aufbringen.

    Spiegel ONLINE, 06.07.2018 (Verkauf von vier Millionen Lebensversicherungen. Der langsame Zerfall der privaten Altersvorsorge)
  • Die Übertragung der Policen auf eine externe Run-off-Plattform macht auch nach außen hin deutlich, dass sich der Anbieter verspekuliert hat: Das Versprechen, seinen Kunden als lebenslanger Partner zur Seite zu stehen, kann er nicht halten. Der Schritt der Generali wirft deshalb einen Schatten auf die gesamte Branche – inklusive der Generali-Vermittler, die nun viel Arbeit damit haben werden, ihren Kunden das Vorhaben zu erklären.

    FONDS Professionell ONLINE, 06.07.2018 (Generali-Run-off: Ein Imageschaden, aber kein Skandal)
  • Kommt es zu Problemen bei der Auszahlung der versprochenen Renditen, etwa weil mit dem Kapitalstock nicht genügend Rendite erwirtschaftet werden kann, kann es schlimmstenfalls zu einem Kapitalschnitt für die Versicherten kommen.

    anwalt24, 06.07.2018 (Generali Lebensversicherung: Was Versicherte beim Verkauf an Viridium wissen müssen)
  • Der Finanzexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Gerhard Schick, kritisierte hingegen, der geplante Verkauf sei "kein Signal der Verlässlichkeit". Schließlich hätten sich Kunden beim Vertragsabschluss "ganz bewusst für einen Versicherer entschieden".

    Welt, 07.07.2018 (Generali will sich von vier Millionen Lebensversicherungsverträgen trennen)
  • Durch den Verkauf von Generali Leben werde sich die Kapitalquote der Deutschland-Tochter nach Solvency II um 43 Prozentpunkte verbessern. Dem Triester Konzern fließen mit dem Verkauf nach eigenen Angaben bis zu 1,9 Milliarden Euro zu, unter dem Strich bleibt ein Gewinn von 275 Millionen Euro.

    Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 05.07.2017 (Italiener wollen Generali Leben an Abwickler verkaufen)
  • Zusammen mit einem Abgangsgewinn (vor Steuern) von rund 275 Millionen Euro erhofft sich die Generali insgesamt Einnahmen von bis zu 1,9 Milliarden Euro. Dies soll die Solvabilität der Generali in Deutschland um 43 Prozentpunkte und der internationalen Generali Group um 2,6 Prozentpunkte steigern, weil sich das Zinsänderungsrisiko des Konzerns deutlich verringert.

    VersicherungsJournal.de, 05.07.2017 (Generali Leben wird nun doch verkauft)
  • Rund 300 Mitarbeiter, die bei Generali Leben bisher die geschlossenen Lebensversicherungsbestände managen, sollen in eine neue Gesellschaft unter dem Dach von Viridium wechseln. Ihre Arbeitsbedingungen sollten unverändert bleiben, versicherten beide Seiten. Bei Viridium mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt kommen durch die Übernahme die Standorte Hamburg und München hinzu. Die Kapitalanlagen soll Generali die ersten fünf Jahre lang weiterhin selbst verwalten.

    Süddeutsche Zeitung, 05.07.2018 (Generali will Millionen Lebensversicherungsverträge abstoßen)
  • Beim Bund der Versicherten (BdV) läuten indessen die Alarmglocken. „Der geplante Verkauf der Generali-Bestände ist der Sündenfall in der deutschen Lebensversicherung“, kritisiert BdV-Chef Axel Kleinlein. Millionenfach würden Versicherte dadurch vom Vertragspartner zur Ware degradiert.

    Bundesverband der Versicherer, 03.07.2018 (Run-off-Pläne der Generali ein Sündenfall der Lebensversicherung)
  • Deutschlands oberster Versicherungsaufseher bei der BaFin, Frank Grund, nimmt die Run-Off-Gesellschaften in die Pflicht: "Wir erwarten von diesen Run-Off-Gesellschaften, dass sie ein nachhaltiges Geschäftskonzept haben. Wir genehmigen das Geschäft nur, wenn wir hinreichende Sicherheit unter unserer Aufsicht haben."

    Frontal, 13.02.2018 (Angst vor dem Ausverkauf. Lebensversicherer wickeln Verträge ab)